Es ist kalt, kalt genug für einen zweiten Kaffee. Frierend stehe ich am Bahnhof, singe leise vor mich hin, singe für mich.

Die Sonne wirft Schatten und Licht auf den gefrorenen Schnee von gestern Abend, Melancholie liegt in der Luft. Die Welt hat ihre Feindseligkeit abgelegt und atmet gleichmütig warme Wolken in die eisige Luft.

In den Lichstrahlen erkenne ich Reflektionen von gestern und morgen, Bruchstücke der Zeit, die sich wiederholen, unvollständig und ein Ganzes ergebend. Was gestern zerbrochen war, kann heute heilen.

Ein neuer Tag beginnt.